Observing Solitude

Landscape Photography

Die Epoche der Romantik lebt vor, wie wir Orte abseits der gängigen urbanen Ballungsräume wahrnehmen können. ›Naturlandschaften‹ fungieren gleichzeitig auch als ›Sehnsuchtslandschaften‹ – abseits von Zivilisation und Kultur. Vor allem der raue Norden scheint trotz seiner Rauheit ein beliebter Rückzugsort zu sein: Seen, Wälder, Tundralandschaften. Vor allem die historischen Gegebenheiten, Sagen, Mythen und Legenden machen die schottischen Highlands zu einem besonderen Ort. Nicht selten haben sich bereits Autoren und Filmemacher dieser Kulisse bedient und nicht weniger Touristen suchen diese Landschaften im Sommer auf, um seinen ›Zauber‹ und seine geheimnisvolle Aura kennenzulernen.
Im Winter dann, so bekommt man jedoch das Gefühl, alleine an diesen Ortschaften zu sein. Ich wander wie ein Geist durch die karge Landschaft und verspüre nicht selten den Wunsch, mit der Umgebung zu verschmelzen.

»For better or worse, wolf, bear, wild boar and beaver are long gone from such places. But birds still sing there as they sang six, seven, eight or nine thousand years back. The sun shines, on occasion, as it has alwas done. And the sound of water in hill burns is unchanged. So listen to such age-old noises as you walk. Look out for the effect of sunlight on foliage. Note the subtly different scents of each species of tree. Imagine that the forest stretches on and on – almost, as it were, forever. And consider yourfelf following, as you definitely will be, in some hunter-gatherer's footsteps.« James Hunter – The last of the Free