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Es wird vermutet, dass um das Jahr 1600, Kaninchen zu Jagdzwecken auf die Insel gebracht wurden. Seitdem ist die Population der Kaninchen auf Norderney so stark angestiegen, dass sie die Anzahl an menschlichen Inselbewohnern bei weitem übersteigt. Während sie auf der bewohnten Inselfläche die Bewohner durch ihre untertunnelten Deichanlagen – oder auch Gärten – den Inselbewohnern zur Last fallen, agieren sie jedoch im Nationalpark als ungewollte Landschaftsarchitekten: Ihre natürlichen Aktivitäten formen die Landschaft und ermöglichen die Ansiedlung von bestimmten Pflanzen- und Vogelarten, die durch den kontrollierenden Einfluss des Menschen unmöglich wäre. Unscheinbar bewegen sie sich auf der Insel fort. Was dem Betrachter bleibt sind Spuren. Fragmente einer Existenz, die sich offenbaren, sobald man den Blick auf das Detail richtet.
Redaktion, Gestaltung & Produktion: Ana Rodríguez & Žana Mihajlović
Satz: Žana Mihajlović
Landschaftsfotografien: Ana Rodríguez
Unterstützende Leitung: Elio Salichs (Studio TwoPoints.Net Barcelona)
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