Ein Diskurs der Liebe

EDITORIAL DESIGN | KONZEPT | BUCHBINDUNG


 

Roland Barthes spricht in seinem Buch Fragmente einer Sprache der Liebe davon, dass der Diskurs der Liebe von extremer Einsamkeit geprägt ist (Zitat: Roland Barthes). Die Liebe ist introvertiert. Selten findet sie ihren Weg, durch Worte, hinaus in die Welt. In einem Glossar der Liebe, erschafft Roland Barthes seine Denkfiguren,– Fragmente. Das liebende Subjekt wird in seinem Buch oftmals mit Goethes Werther identifiziert. Barthes Denkfiguren sind kein Gesetz der Liebe. Sie sind Feststellungen, Forschungen, aus der Literatur, der eigenen Erfahrung und vielerlei Gesprächen. Die Denkfiguren sind nicht geschlossen: Der Leser (der Liebende) kann seine Denkfiguren immer wieder, durch seinen eigenen Diskurs, erweitern. So kann letztendlich eine weitere Diskurs Ebene entstehen.

In meinem Buch Ein Diskurs der Liebe setzt sich das liebende Subjekt mit seiner bzw. ihrer Beziehung zu einem Geliebten auseinander. Der Leser erfährt hier, von sowohl dem Anfang dieser Beziehung, als auch ihrem Ende. All das erfolgt in Form eines Monologs und deutet auf den Diskurs des Liebenden hin. Die Monologe des Liebenden bewegen sich frei im Raum. Sie sind nicht gebunden, brechen aus, ziehen sich auseinander, schreien, flüstern, versinken. Ihnen vorangehend, leiten zwölf ausgewählte Denkfiguren, in den nächsten Monolog bzw. Diskurs ein. Erzählend, fast prophezeiend wirken sie (gegenüber dem Monolog), in ihrer konventionellen Anordnung. Das Buch Ein Diskurs der Liebe umfasst 304 Innenseiten.

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 

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