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Zwischenstopp in Aurland

Schon ganz nett hier! Kaffee mit Fjord Blick

„Die Welt ruht in der Nacht. Bäume, Berge, Felder und Gesichter werden aus dem Gefängnis der Form und von der Bürde des Preisgebens befreit. (…) Ebenso, wie die Dunkelheit Ruhe und Befreiung gewährt, bringt die Morgendämmerung Erwachen.“ John O’Donohue – Anam Cara

Früher Morgen
Draußen weht ein eisiger Wind, der Nebel hängt noch über den Fjorden und der gesamte Anblick dieser Szenerie, wirkt so unglaublich surreal. Während ich mir einen Kaffee koche, blicke ich aus dem Küchenfenster. Der dichte Nebel lässt mich nichts in der Ferne erkennen.
„Seltsam, im Nebel zu wandern!“ Denke ich und erinnere mich an einzelne Partien aus Hermann Hesses Gedicht.

Draußen
Ich höre den Wind wehen. Und obwohl wir Montagmorgen haben, nehme ich weder Autos noch Menschen wahr. Hätte ich mich in der letzten Zeit nicht so sehr mit dem Begriff „Stille“ auseinandergesetzt, so hätte ich wohl fälschlicherweise vermutet, von Stille umgeben zu sein. Aber nein. Nein… Keine Stille, nur Ruhe.

Ruhe
Die dichten Nebelschwarten ziehen langsam fort und das Bild vor meinen Augen, klärt sich zu weilen auf. Konturen, Farben, Bewegungen – alles präzisiert sich. Um mich herum schweigen – ich selber schweige – in mir, ein Gefühl von Ruhe.

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