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Fotografieren mit der Smartphone Kamera

Ich habe bisher nie besonders viel davon gehalten, mit meinem Handy zu fotografieren. Seit Jahren stand ich diesem Thema kritisch gegenüber und nutzte meine Smartphone-Kamera eher dazu, um „Notizen“ von etwas zu machen.
Im Nachhinein gesehen möchte ich meine bisherige Haltung zu diesem Thema ändern. Ebenfalls möchte ich auch noch erwähnen, dass ich diese Art des Fotografierens, nicht mit dem klassischen Verständnis von Fotografie in Vergleich setzen möchte. Es geht eher darum, dass man Spaß entwickelt auch mal anders im Alltag zu fotografieren.

Bewusstes Fotografieren
Es ist zu Anfang völlig egal, mit welcher Kamera wir fotografieren. Wichtig ist nur, wie wir uns mit dem Motiv auseinandersetzen. Bewusst zu fotografieren, bedeutet nichts anderes, als sich für sein Motiv Zeit zu nehmen und sich für einen Bildausschnitt, eine Komposition (…) zu entscheiden. Damit meine ich nicht, dass wir wie verrückt auf den Auslöser drücken müssen, um einen guten Schnappschuss zwischen 100 fast gleichen Bildern zu finden. Eher geht es darum, dass man sich bewusst macht, für welches Bild man sich während des Fotografierens entscheidet und dieses Bild dann auch macht. Zum einen spart das enorm viel Speicherplatz auf deinem Handy, zum anderen verändert sich deine Haltung beim Fotografieren. Denn genau das macht beim Fotografieren Freude.

Lass dich physisch auf das Fotografieren ein
Geh an dein Motiv näher ran, vergiss den Zoom deiner Smartphone Kamera. Es handelt sich hierbei um einen Digitalzoom und die Qualität der Aufnahme wird dadurch enorm strapaziert. Überlege dir, wie du dein Bild komponieren könntest, ohne den Zoom nutzen zu müssen. Das Handy ist außerdem kompakt genug, um auch spielerisch an dein Motiv ranzugehen. Wie wäre es mit einer anderen Perspektive, einem anderen Neigungswinkel etc.? Du möchtest eine Landschaftsaufnahme machen? Dann schau dir deine Umgebung genau an und finde den richtigen Spot für dich. Vielleicht läufst du ein Stück und findest deinen persönlichen Spot, von vielleicht sogar einem oft abgebildeten See?

Lerne deine Einstellungen kennen
Neuerdings bieten viele Handys eine große Spannbreite an Einstellungsmöglichkeiten an. Setz dich mit ihnen auseinander und lerne sie am besten dadurch kennen, in dem du diese testest. Stell deinen Fokus selber ein, beeinflusse vielleicht sogar die Helligkeit deines Motivs… Teste die Grenzen deiner Einstellungsmöglichkeiten aus. Du wirst sehen, dass es dann weit aus mehr Spaß macht, das Handy zum Fotografieren zu nutzen.

Überlege dir, zu welchen Zeiten du fotografierst
Licht ist wichtig, und wenn du in der prallen Mittagssonne fotografierst, passiert es schnell, dass ein Teil deines Bildes aufgrund der Helligkeit wegbricht. Ich persönlich fotografiere lieber an bewölkten Tagen oder auch bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Je nachdem wie die Lichtsituation ist, kannst du ziemlich gute Bilder mit dem Smartphone erzielen. Auch wenn die Kameraqualität vor allem bei Nachtaufnahmen eher streikt, kann man sich hier mal durchtesten.

Vielleicht auch mal schwarz weiss…?
Ich bin kein großer Freund von Handyfiltern, allerdings drücke ich bei schwarz-weiss Einfärbungen ein Auge zu. Je nachdem um was für ein Motiv es sich handelt, kann man durch das Abziehen der Farben eine andere Stimmung erzeugen oder den Fokus im Bild anders setzen.

Ganz wichtig – Reinige deine Linse…

Auf dem Blog von 22Places habe ich vor ein paar Tagen, einen ziemlich guten Beitrag gelesen. Die beiden Autoren geben dir in diesem Beitrag 22 Tipps zum Thema Smartphone Fotografie.

Viel Spaß beim Fotografieren.

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