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Schottland, Norwegen oder Spanien

Es geht demnächst wieder weg. In meinem letzten Beitrag habe ich euch erzählt, wie spontan ich gewisse Entscheidungen im Leben treffen kann.– Es war wieder so weit. Es war wieder Zeit für einen neuen Lebensabschnitt und ein neues Wagnis.– Obwohl ich bereits seit ein paar Jahren sicher war, dass mich dieser Weg nach Schottland führen sollte, ging ich noch einmal in mich und entschied mich gegen meinen eigentlichen Plan und wechselte den Kurs. Wohin es mich demnächst verschlägt?

Geplant war seit 2014 ein Road Trip durch die Highlands, der sich über mehrere Wochen erstrecken sollte. Dieses Jahr wollte ich mir diesen langjährigen Wunsch endgültig erfüllen, um an meinem Buch zu arbeiten.–
Das Datum stand bereits Anfang dieses Jahres fest, eigentlich stand so gut wie alles fest. Von der Reiseroute bis hin zum Konzept, welches ich dort realisieren wollte. Dann eines Nachts begann ich mein Ziel in Frage zu stellen. Wollte ich wirklich noch einmal nach Schottland? Schottland gab mir die Sicherheit, an einem Ort zu sein, in dem ich mich wohl fühlte. Durch meine vorherigen Reisen durch das Land, durfte ich bereits einiges erleben und kennenlernen. Doch wollte ich wirklich etwas erleben, was mir Sicherheit gab? Oder wollte ich nicht doch eher, wieder etwas Neues erleben und mich ins Unbekannte stürzen? Ich wälzte mich im Bett hin und her und entschloss mich dazu, mir einen anderes Ziel zu suchen.

Norwegen kam mir kurz darauf in den Sinn. Ich besorgte mir Bücher über Norwegen, sah mir verschiedene Routen an, die ich mit meinem Wagen abfahren konnte. Plante alles weitestgehend ein, um dann festzustellen, dass der Winter auf all meinen Routen eingebrochen war. Mein Auto war nicht Winterfest genug, um einen Road Trip durch den norwegischen Winter zu packen. Mit dem Zug zwischen den Großstädten zu pendeln war für mich auch keine Option.

Ich brauchte eine Auszeit von der Reiseplanung. Also lief ich an einem Tag durch die Stadt und versuchte meine Gedanken zu ordnen,- landete in einer Buchhandlung,- und da lag es, ein Reiseführer inmitten irgendwelcher Belletristik. Barcelona.

Barcelona. Also Spanien?
Trotz dieses Zeichens, überdachte ich weiterhin einige Male mein Ziel. Spanien klang zwar großartig, aber was war mit Wales? Portugal? Und was war mit dem Wunsch noch einmal nach Asien zu fliegen? Ich war mir nun unsicherer als zuvor. Dann, drei Tage vor Abflug, buchte ich entschlossen meinen Hinflug nach Barcelona.

Was ich in Spanien geplant habe? Mich auf das Land einzulassen, einen Wagen mieten und zu losfahren. Angefangen bei den Küstenregionen. Und von da aus, vielleicht Santiago de Compostella? Oder eine Insel? Ich werde mich treiben lassen, mit Sicherheit werde ich einen Weg finden und eine für mich richtige Entscheidung treffen. Anders als bei meinen bisherigen Reisen, verfolge ich dieses Mal kein konkretes Thema, an dem ich arbeiten möchte, sondern hoffe dem Thema auf meiner Reise zu begegnen. Ein konkretes Thema würde mich nur davon abhalten, mich auf den Ort einzulassen.

Woran ich aber dort arbeiten werde, werden hauptsächlich Fotografien für ein angehendes Buch sein. Worum es in dem Buch geht, kann ich euch noch nicht verraten: Ich werde es aber bald machen, versprochen!

Im Rucksack befinden sich schon einige Bücher, ein Skizzenbuch und die Hoffnung auf eine interessante Reise durch das Land. Es wird Zeit aus dem Alltag auszubrechen, neue Orte zu erkunden, Inspiration zu sammeln und an Dingen, die mir seit Jahren wichtig waren, wieder anzuknüpfen.

Da ich nun seit einigen Jahren nicht mehr in Spanien war, freue ich mich über alle Möglichen Geheimtipps von euch! Wie sieht es aus mit Hostels, Campingplätzen, Co-Working Spaces, Orten und von euch beliebten Routen? Der Start ist in Barcelona.

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